Rotel Reiseblog

Meine zweite Rotelreise – SÜDAMERIKA

Große Südamerika – Reise 94a vom 01.11 bis 05.12. 2016
von Roswitha Meyer

Südamerika dieses ferne Ziel
schon lange als Reise uns gefiel.
Nach Namibia im letzten Jahr
war Rotel als Veranstalter klar.

In Chile angekommen
wurde Santiago unter die Lupe genommen.
Und mit Rita als Guide
begann für uns eine schöne Zeit.

Auf der Panamericana sollte es lang gehen,
bis wir vor den Wasserfällen von Saldo de Laja stehen.
Wir fuhren ins Mapucheland
in Temuco war der Markt abgebrannt.

Das Programm
sagte Vulkane an.
Der Villarrica präsentierte sich wunderschön
selbst sein Rauch war zu seh´n.

Und wer das Abenteuer sucht
einen Rundflug bucht.
Der Osorno wie gemalt
in seiner vollen Schönheit strahlt.

Deutsche Einwanderer sind hier ins Land gekommen
und haben ein karges Leben begonnen.
Sie brachten auch die deutsche Kultur
Bier, Wurst und Kuchen nenne ich nur.

Am Petrohué Fluss war viel los
und manche Stromschnelle war recht groß.
Die Fähre haben wir genommen
um nach Chiloé zu kommen.

Hier hat Darwin geologische Forschungen betrieben,
noch bevor er seine Evolutionstheorie aufgeschrieben.
Wir sind über den Markt spaziert
und haben Wollsachen probiert.

Weiter geht es Richtung Süden,
wo die kälteren Zonen liegen.
Die ganze Nacht sind wir mit der Fähre gefahren,
doch die Thermalquellen von El Amarillo wollten wir uns nicht sparen.

Dann ging es durch valdivianischen Regenwald zum Yelchosee,
wo ich die wilden Bergmassive und Gletscher seh´.
Zwischendurch haben wir Andenflüsse gesehen
und konnten spazieren gehen.

Die Pampa zeigte nur wenig grün
plötzlich am Himmel ein Kondor erschien.
Große Schafweiden
links und rechts an beiden Seiten.

Von nah und auch von weiten
Guanakos sich manchmal zeigten.
Manch Blümlein am Wegesrand stand
und mit dem patagonischen Wind wurden wir auch bekannt.

Nach San Julian sind wir gekommen,
wo Magellan einst sein Winterquartier genommen.
Hier hat er mit seinen Leuten gestanden,
bis sie 1520 die Passage zum Pazifik fanden.

Auch wir haben uns weiter bewegt
bis an die Straße, die seinen Namen trägt.
Was hat er alles auf sich genommen,
bis er hier ist angekommen.

Uns zeigt sich der Himmel wolkenlos
wir fahren mit heutiger Technik – grandios.
Feuerland – Steppe weit,
Schafe stehen zur Schur bereit.

Guanakos am Wegesrand,
wie vom Festland bekannt.
Ein Gaucho mit seinen Schafen des Weges zieht,
seine Hunde gehorchen, wie man sieht.

Das Tagesziel uns gut gefällt
wir steuern zu auf die südlichste Stadt der Welt.
Schon liegt sie uns zu Füßen
ich möchte von hier meine Lieben grüßen!

Ushuaia, Beagel Kanal, Berge
als wenn im Traum ich wäre.
Aufs Schiff wir gehen,
um Pinguine und Seelöwen zu sehen.

Wo noch Sonne ist
drängen dunkle Wolken dicht.
Und da sie sind gar schwer,
regnet es nun sehr.

In Punta Arenas haben wir uns erholt,
bevor der Bus zum Paine Nationalpark rollt.
Painemassiv, Gletscherseen, Zauberwelt,
Wetter wie für uns bestellt.

Gürteltiere, plötzlich sind sie da,
zum Greifen nah.
Auch ein Kondor hat sein Nest hier,
wir sehen sie fliegen, es sind vier.

Dann volle Kraft voraus
der Bus nach Calafate saust.
Auf dem Lago Argentino pries man eine Bootsfahrt an,
bei der man Eisberge und Gletscher sehen kann.

Eisberge sind es drei,
der Upsala war auch dabei.
Die Eisberge hatte ich mir größer vorgestellt,
das Klima verändert wohl die Welt.

Ganz ohne Frage,
der Moreno – Gletscher war der Höhepunkt dieser Tage.
Wir sahen ihn und waren fassungslos,
wie prächtig, wie grandios.

Plötzlich ein Knirschen, ein Krachen, ein Raunen
er kalbte – wir staunen.
Da – die große Eisplatte bricht,
unten sehen wir die schäumende Gicht.

Chalten stand dann
als nächstes an.
Der Fitz Roy majestätisch sieht er aus
sein Namensgeber kam aus großem Haus.

Wandern stand auf dem Programm,
so kamen wir an der Laguna Capri an.
Der See, die Felsenwand
einfach imposant.

Wieder gibt es kein stille stehen,
die Reise muss weiter gehen.
Steppe, endlose Weiten,
kleine Blümlein sich manchmal zeigen.

Der Bus zum Tagesziel sich quält,
die Kilometer hab ich nicht gezählt.
Estancialeben – zwei Lämmer hängen am Feuer,
welch ein Abenteuer.

Und wieder nimmt die Fahrt ihren Lauf,
plötzlich tut sich ein Canyon auf.
Steile Wände,
darunter die Höhlen der Hände.

Doch die Reise bietet noch viel mehr
in Sarmiento liegen versteinerte Bäume umher.
Die Fahrt hat geschlaucht,
bis endlich Rada Tilli auftaucht.

Zu den Pinguinen es geht
zwischen ihnen führt ein Weg.
Man kann stehen,
um ihr Treiben zu sehen.

Paarung, Brut, manch Junges schon geschlüpft,
ein Altvogel, der das Futter erbricht.
Raubvögel fliegen,
Seelöwen im Sande liegen.

Valdes dieses kleine Paradies
uns auch willkommen hieß.
Wale, See-Elefanten und noch viel mehr
das gefiel uns alles sehr.

Wie im Flug verging die Zeit
und die Hauptstadt ist nicht mehr weit.
Buenos Aires, Stadt von Welt – welch ein Leben,
viel hat sie mir gegeben.

Über 30 Tage sind vergangen,
seit wir dieses Abenteuer angefangen.
Wir hatten sehr viel Glück,
das Wetter spielte mit.
Keine Pannen, keinen Platten,
die diese Reise überschatten.

An dieser Stelle möchte ich es wagen,
Rita und Gunther unseren Dank zu sagen.
Ihr habt das Beste gegeben,
damit wir diese Südamerika – Reise konnten so erleben.

 

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